Sommerschule Probabilistic Methods and Algorithms,
Plön, 6.-8. Juni 1999
An der Sommerschule nahmen 31 Teilnehmer aus dem In- und Ausland teil,
u.a. aus Polen, Schweiz, Frankreich, Holland. Die Vorlesungen
wurden von S. Albers (Saarbrücken), M. Dyer (Leeds),
T. Luszac (Posznan) und Bruce Reed (Paris) zu den Themen
On-Line Algorithmen, Coupling von Markovketten und
randomisierte Zählalgorithmen, Spiele auf Zufallsgraphen
und randomisierter Algorithmen zum Färben von Graphen und
Hypergraphen gehalten. Der Stoff der Vorlesung wurde an Hand
von Übungsaufgaben in Kleingruppen unter Betreuung der
Vortragenden gelöst und im Plenum besprochen. Die
Sommerschule war insbesondere für die Kieler Graduierten
im Bereich der Diskreten Mathematik ein wichtiger Beitrag im
Ausbildungsprogramm.
http://www.numerik.uni-kiel.de/~asr/sommerschule99/sommerschule.html
Löwenschule Wavelets and Filterbanks, Braunschweig,
16. - 18. Juni 1999
Diese Sommerschule wurde von Herrn Prof. Bernd Fischer
zusammen mit Herrn Prof. Hermann Matthies (Braunschweig) an
der Technischen Universität Braunschweig organisiert.
Neben dem Hauptredner Prof. Gilbert Strang (MIT) konnten noch
die Herren Prof. Markus Gross (ETH Zürich), Prof. Arne
Jacob (TU Braunschweig) und Dipl.-Ing. Gerald Oberschmidt (TU
Braunschweig) für Vorträge gewonnen werden.
Die etwa 50 Teilnehmer wurden an aktuelle Themenstellungen aus
dem Bereich Wavelets herangeführt. Wesentlicher
Bestandteil des Kurses war der praktische Umgang des erlernten
Stoffes mit der Wavelet Toolbox und der Einsatz der
vorgestellten Methoden in der Praxis.
Sommerschule Computational Plasticity, Wyk, 19. - 25. August 1999
Die Sommerschule wurde von Prof. Dr. Carsten Carstensen und
Prof. Dr. Martin Brokate veranstaltet.
Neben den Veranstaltern konnten als Vortragende und als
externe Gäste Prof. Dr. Klaus Hackl (TU Graz) und
Prof. Dr. Erwin Stein (Universität Hannover) gewonnen
werden. Die interdisziplinäre Sommerschule hat junge
Physiker, Ingenieure und Mathematiker zusammengebracht und
Fragen zur Modellbildung, Analysis und Implementation in der
`Computational Plasticity' zusammenfassend dargestellt. Die
Teilnehmer wurden an die Modellierung und Analysis und
Diskretisierung von nicht-elastischem Materialverhalten
(Viskoelastizität, -plastizität, perfekter
Plastizität mit und ohne Verfestigungen, finite
Plastizität) herangeführt und in die Lage versetzt,
auch aktuelle Literatur zu großen Verformungen lesen zu
können. Übergeordnete Prinzipien (Hauptsatz
über Evolutionsinklusionen erster Ordnung, implizite
Zeitdiskretisierungen, Viskosität oder Verfestigung als
Regularisierung) wurden eingebettet in konkrete,
vollständige Ingenieurprobleme unter Betonung der
Algorithmen zur tatsächlichen numerischen Approximation
mit zuverlässigen adaptiven Diskretisierungen.